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Auerbach & Keller
Broschiertes Buch
Ins Gras gebissen / Pippa Bolle Bd.4 (Mängelexemplar)
Ein neuer Fall für Pippa Bolle
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Wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten ... Ein großzügiger Scheck lockt Pippa zu einem Auftrag als professionelle Haushüterin in die beschauliche Altmark. Christabel Gerstenknecht, die fast hundertjährige Besitzerin einer Gartenzwergmanufaktur, will nicht allein sein und hat Pippa für zwei Wochen als Gesellschafterin engagiert. Der Traum vom leicht verdienten Geld ist schnell ausgeträumt: Das tägliche Arbeitspensum der rüstigen alten Dame, ein mysteriöser Spökenkieker, seltsame Todesfälle, ein Kommissar, der Pippas Hilfe benötigt, sowie Störche und Gartenzwer...
Wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten ...
Ein großzügiger Scheck lockt Pippa zu einem Auftrag als professionelle Haushüterin in die beschauliche Altmark. Christabel Gerstenknecht, die fast hundertjährige Besitzerin einer Gartenzwergmanufaktur, will nicht allein sein und hat Pippa für zwei Wochen als Gesellschafterin engagiert. Der Traum vom leicht verdienten Geld ist schnell ausgeträumt: Das tägliche Arbeitspensum der rüstigen alten Dame, ein mysteriöser Spökenkieker, seltsame Todesfälle, ein Kommissar, der Pippas Hilfe benötigt, sowie Störche und Gartenzwerge auf Wanderschaft halten die Haushüterin rund um die Uhr auf Trab.
Ein großzügiger Scheck lockt Pippa zu einem Auftrag als professionelle Haushüterin in die beschauliche Altmark. Christabel Gerstenknecht, die fast hundertjährige Besitzerin einer Gartenzwergmanufaktur, will nicht allein sein und hat Pippa für zwei Wochen als Gesellschafterin engagiert. Der Traum vom leicht verdienten Geld ist schnell ausgeträumt: Das tägliche Arbeitspensum der rüstigen alten Dame, ein mysteriöser Spökenkieker, seltsame Todesfälle, ein Kommissar, der Pippas Hilfe benötigt, sowie Störche und Gartenzwerge auf Wanderschaft halten die Haushüterin rund um die Uhr auf Trab.
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Frau Auerbach lebt und arbeitet als freie Autorin im Rheingau. Sie schreibt Krimis, Kurzgeschichten und Drehbücher. Sie liebt einsame Inseln aller Längen- und Breitengrade, auf denen und über die sie schreibt. Ihre lebenslange Passion gilt Shakespeare und einem guten Glas Single Malt Whisky. Frau Keller ist seit 2005 freie Schriftstellerin, nachdem sie u.a. als Köchin gearbeitet, Veranstaltungen organisiert, internationale Pressearbeit gemacht und Schauspieler betreut hat - natürlich nacheinander. Nach vielen Jahren im Ruhrgebiet ist sie zu ihren familiären Wurzeln zurückgekehrt und lebt jetzt an der Nordseeküste.

Produktdetails
- Verlag: List TB.
- 2. Aufl.
- Seitenzahl: 464
- Erscheinungstermin: 12. Juli 2013
- Deutsch
- Abmessung: 190mm x 120mm x 38mm
- Gewicht: 378g
- ISBN-13: 9783548610900
- ISBN-10: 3548610900
- Artikelnr.: 75299868
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Pippa zwischen Gartenzwergen und Störchen
Ihr vierter Fall als Haussitterin führt Pippa Bolle nach Storchwinkel, einem verschlafenen ( wohl erfundenen ) Nest in der ostdeutschen Altmark. Die hundertjährige Christabel Gerstenknecht, Inhaberin der örtlichen …
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Pippa zwischen Gartenzwergen und Störchen
Ihr vierter Fall als Haussitterin führt Pippa Bolle nach Storchwinkel, einem verschlafenen ( wohl erfundenen ) Nest in der ostdeutschen Altmark. Die hundertjährige Christabel Gerstenknecht, Inhaberin der örtlichen Gartenzwergmanufaktur, beauftragt Pippa während der Abwesenheit von Haushälterin und Stiefsohn , ihr Gesellschaft zu leisten und ein wenig zur Hand zugehen. In Erwartung eines eher stressfreien Jobs bei einer gebrechlichen, hilfsbedürftigen alten Dame macht Pippa sich auf den Weg.
Doch kaum in dem Dorf angekommen, wird sie aufgrund einer Verwechslung unmittelbar in die Ermittlungen eines aktuellen Mordfalls hineingezogen. Aber auch die alte Dame entpuppt sich als noch äußerst agil und resolut und alles andere als gebrechlich. Mit energischer Hand führt sie immer noch ein eisernes Regime in ihrem Unternehmen und hat auch sonst alles und alle bestens im Griff. Außerdem hat sie allem Anschein nach auch ein sehr starkes persönliches Interesse an der Aufklärung des Mordes. Sie unterstützt Pippa und die ermittelnden Kommissare nach besten Kräften bei ihren Nachforschungen, besonders nachdem es nicht bei dem einen Mord bleibt und es zu weiteren " Unglücksfällen " kommt. Welche Rolle spielt die alte Dame bei den Geschehnissen ? Ist sie womöglich selbst in Gefahr ? Nach und nach deckt Pippa Erstaunliches auf.
Mit gewohntem Witz und viel Humor lassen die beiden Autorinnen in diesem Buch die lebenslustige und fröhliche Pippa erneut in ihrer erfrischenden Art und Weise ermitteln. Der/die ein oder andere Bekannte aus den vorherigen Fällen taucht wieder auf, aber auch zahlreiche neue, interessante, manchmal leicht kauzige und skurrile Persönlichkeiten bereichern das Szenario, allen voran die der Frau Gerstenknecht.
Die Beschreibung des verschlafen wirkenden Dörfchens und seiner Bewohner, für die es augenscheinlich nichts Wichtigeres und Aufregenderes gibt als die alljährlich wiederkehrende Ankunft der Störche, fand ich bezaubernd und urkomisch. Ich konnte mir alles sehr bildhaft vorstellen und habe mich köstlich amüsiert. Ich mag diese Art humoriger Krimi ohne rasante und blutige Action sehr. Dennoch bleibt bis zum Schluss auch eine gewisse Spannung bestehen, bis der Täter letztendlich entlarvt wird. Die Krimihandlung bzw. die Ermittlungsarbeit als solches steht diesmal auch deutlich mehr im Vordergrund . Dabei hat mich die Auseinandersetzung mit dem etwas ernsthafteren thematischen Hintergrund ( Zwangsadoptionen in der ehemaligen DDR ) positiv überrascht. Das gibt diesem Fall ein klein wenig mehr " Tiefe " als den Vorgängern.
Auch diesen Fall kann man sicher - genau wie die anderen - wieder einzeln lesen, ohne zwingend die drei ersten Bücher kennen zu müssen. Der Lesegenuss ist jedoch sicher noch intensiver, wenn man die Entwicklung der immer mal wieder auftauchenden Protagonisten miterlebt hat und somit die Anspielungen auf Pippas bisherige Abenteuer besser einordnen kann.
Ich habe mich mit diesem Buch bestens unterhalten gefühlt und freue mich schon jetzt auf hoffentlich noch viele weitere Fälle rund um Pippa.
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*Mörderische Provinz*
Die Berliner Übersetzerin Pippa Bolle ist gerade dabei, ihren professionellen Haushüter-Service aufzubauen, als ihr ein lukrativer Auftrag in den Briefkasten flattert: Pippa wird für zwei Wochen als Gesellschafterin und Urlaubsvertretung für die …
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*Mörderische Provinz*
Die Berliner Übersetzerin Pippa Bolle ist gerade dabei, ihren professionellen Haushüter-Service aufzubauen, als ihr ein lukrativer Auftrag in den Briefkasten flattert: Pippa wird für zwei Wochen als Gesellschafterin und Urlaubsvertretung für die Haushälterin von Christabel Gerstenknecht engagiert. Die 99-jährige Dame ist geistig noch vollkommen rege und führt mit Zuckerbrot und Peitsche eine große Gartenzwergmanufaktur in der Altmark. Wie beschaulich könnten diese Tage auf dem Land für Literaturliebhaberin Pippa werden – wenn da nicht schon bei ihrer Ankunft zwei Tote zu beklagen wären, die unter mysteriösen Umständen ihr Leben lassen mussten…
Das Autorinnen-Gespann Auerbach & Keller lässt seine liebenswerte Heldin Pippa Bolle inzwischen schon zum vierten Mal ermitteln. Wie immer haben die beiden Damen eine gewaltige Portion Humor in ihren Krimi einfließen lassen. Auch an einer ganzen Menge schräger Charaktere fehlt es mal wieder nicht. Für die Leserinnen und Leser, die Pippa schon mehrmals bei ihren Ermittlungen begleitet haben, gibt es ein Wiedersehen mit dem ein oder anderen alten Bekannten. Sehr positiv zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang die Liste der handelnden Personen zu Anfang des Buches. Das hilft gewaltig, nicht den Überblick zu verlieren. Die Beschreibungen von Land und Leuten sind äußerst anschaulich, sodass man von Beginn an Pippas Welt ganz deutlich vor Augen hat. Allerdings kam mir Pippa im Gegensatz zum letzten Fall („Tote Fische beißen nicht“) diesmal ein wenig farblos vor. Im fünften Band der Reihe, den ich schon jetzt sehnsüchtig erwarte, darf sie deshalb ruhig wieder frecher und spritziger daherkommen.
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Pippa Bolle hat einen neuen Auftrag. Als Gesellschafterin soll sie zwei Wochen lang die fast 100-jährige Christabel Gerstenknecht betreuen. Christabel besitzt eine Gartenzwergfabrik in Storchwinkel, einem kleinen beschaulichen Dorf in der Altmark.
Dort angekommen, wird Pippa schnell klar, das …
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Pippa Bolle hat einen neuen Auftrag. Als Gesellschafterin soll sie zwei Wochen lang die fast 100-jährige Christabel Gerstenknecht betreuen. Christabel besitzt eine Gartenzwergfabrik in Storchwinkel, einem kleinen beschaulichen Dorf in der Altmark.
Dort angekommen, wird Pippa schnell klar, das es hier bei „ein bisschen Lesen und Konversation“ nicht bleiben wird. Zwischen Störchen, Gartenzwergen und Baumkuchen wird gemordet, was das Zeug hält …
„Ins Gras gebissen“ ist bereits Pippa Bolles 4. Fall - für mich war dieser Einsatz in Storchwinkel der erste, den ich mit Pippa erleben durfte.
Das Autoren-Duo Auerbach und Keller hat sich als Handlungsort ein idyllisches Fleckchen in der Altmark ausgesucht, ganz wundervoll werden die Landschaft und die beeindruckende Natur beschrieben. Doch diese Beschaulichkeit ist trügerisch: Kaum in dem kleinen Dorf angekommen, steckt Pippa aufgrund einer Verwechslung prompt mittendrin in Mordermittlungen.
Der eigentliche Star in diesem Roman ist für mich Christabel Gerstenknecht. Was für eine bemerkenswerte Frau! Die rüstige Dame führt ihr Unternehmen trotz ihres hohen Alters hart aber gerecht und ist als ideenreiche Bürgermeisterin der Bevölkerung gegenüber sehr großzügig. Hinzu kommt, dass sie sehr schlagfertig ist, sich nichts vormachen lässt und jeden auf Anhieb durchschaut. Sie hat alles und jeden ganz wunderbar im Griff. Mit Pippa ist Christabel sehr schnell auf einer Wellenlänge, die beiden verstehen sich prächtig und machen sich dann gemeinsam mit den ermittelnden Kommissaren daran, die Serie merkwürdiger Todesfälle aufzuklären.
Auch wenn diese Geschichte sehr humorvoll erzählt wird, haben die Autoren für die Geschehnisse in Storchwinkel einen ernsten Hintergrund gewählt: es geht um Zwangsadoptionen in der ehemaligen DDR, unter denen manche Opfer bis heute leiden.
Ein rundum gelungenes Pippa-Abenteuer, das mir besonders durch die zahlreichen unterschiedlichen Akteure beste Unterhaltung geboten hat.
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Das Buch ist in der 3. Person geschrieben und in dieser eben Pippa Bolle die Hauptrolle spielt. Pippa, die ja bereits die anderen Fälle der anderen drei Bücher hervorragend gelöst hat muss auch hier einen Fall lösen. Die Fälle sind aber alle unabhängig voneinander …
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Das Buch ist in der 3. Person geschrieben und in dieser eben Pippa Bolle die Hauptrolle spielt. Pippa, die ja bereits die anderen Fälle der anderen drei Bücher hervorragend gelöst hat muss auch hier einen Fall lösen. Die Fälle sind aber alle unabhängig voneinander verfasst, so dass sich zwar die Hauptperson Pippa Bolle wiederholt, mal ihr Bruder auftaucht oder ihre Oma erwähnt wird, aber ansonsten spielen immer andere Personen eine Rolle. Pippa muss in ihren Fällen immer irgendwelche Häuser von Freunden oder Verwandten hüten (oder in diesem Fall die 99-jährige Hauseignerin gleich mit) , was ihr immer sehr gelegen kommt, weil sie dann gut ihre Arbeiten als Übersetzerin durchführen kann. Komischerweise passieren dann immer irgendwelche Morde, bei denen Pippa unfreiwillig zur Ermittlerin wird...
In diesem Band hütet oder vielmehr gesellschaftet sie die 99-jährige Dame Christabel, deren Wohnsitz sich im Storchendreieck befindet, in der beschaulichen Altmark. Storchendreieck? Naja, weil es die Orte Storchwinkel, Storchentramm und Storchhenningen umfasst. Christabel ist die unumstrittene Herrscherin über das Storchendreieck und Firmeneignerin von "Lüttmanns Lütte Lüd" ... eine Gartenzwerg-Fabrik. Und weil der Krimi kein Krimi wäre, wenn da nicht allerhand Morde passieren würde, findet man hier eine Leiche und dort ein ... Zu Land, zu Wasser, zu Feuer und zu Luft... Nur was haben all die Morde gemeinsam? EIn Serienmörder(in) ??
Wie immer wird Pippa, deren Zeichen es ist ehrlich und immer geradeaus zu sein, mitten in diese Fälle verwickelt und weil sie eben so verdammt neugierig ist, trägt sie auch dieses Mal dazu bei, dass der Täter entlarvt wird.
Was mich besonders fasziniert hat bei Lesen dieses Buches war, dass jedes Detail so beschrieben wird, dass man sich die Person, die Umgebung, die unverschlossenen Häuser, die Gartenzwerge o.ä. genau vorstellen kann. Pippa, mit ein paar Pfund mehr auf den Hüften in bunter Kleidung und roten Haaren, Gabriele Pallkötter mit Beton-Frisur - hyterisch und keifend, Christabel disdingiert, greisenhaft mit ihren Handschuhen ..... Nach dem Lesen hatte ich fast den Eindruck, als ob ich die Verfilmung zu dem Buch gesehen hätte, weil alles so lebhaft beschrieben wurde, als wären alle darin vorkommenden Personen leibhaftig.
Das Buch ist sehr spannend verfasst und man kommt sofort in die Geschichte rein. Natürlich rätselt man mit, wer war der, der den Drohbrief an die Tür hing oder warum verreisen Christabels Sohn und ihre Haushälterin ausgerechnet gleichzeitig...
Aber alls klärt sich dann schließlich auf den letzten paar Seiten dann noch auf, keine Frage bleibt mehr offen und ich war richtig traurig, als das Buch dann zu Ende gelesenwar. Die letzten etwa 200 Seiten habe ich dann nämlich in einem Rutsch durch gelesen.
Was ich aus so toll finde: Vorne im Buch werden alle Hauptpersonen aus diesem Krimi vorab vorgestellt: Namentlich und welle Rolle sie spielen. Kommt der Leser beim lesen mal nicht mit, wer das gerade ist, so kann er vorne nochmals nachsehen und weiss: Das ist ja der Reporter oder der Kriminalbeamte usw.
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Einen Schlüssel, den gibt es nicht. Im Storchendreieck schließt niemand ab.
Denn die Bewohner der Altmark in der ehemaligen DDR leben vollkommen autark und vertrauen einander blind, schließlich kennt man sich seit Kindesbeinen und unter den wachsamen Augen ihres …
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Einen Schlüssel, den gibt es nicht. Im Storchendreieck schließt niemand ab.
Denn die Bewohner der Altmark in der ehemaligen DDR leben vollkommen autark und vertrauen einander blind, schließlich kennt man sich seit Kindesbeinen und unter den wachsamen Augen ihres Spökenkiekers Heinrich und der 100-Jährigen Christabel Gerstenknecht, der Arbeitgeberin Nummer 1 der Region kann sich das Böse gar nicht ausbreiten. Bis der Notar der Gegend tot unter einem Bierhahn gefunden wird und ein Gartenzwerg aus der Manufaktur der Stadt ein stummes Zeugnis über sein Ableben abgibt. Als dann auch noch eine Verbindung zu zwei rätselhaften Unfällen vor 20 Jahren vermutet wird, ist der Kriminalfall perfekt und Pippa Bolle wieder knietief in den Ermittlungen involviert, obwohl sie eigentlich nur eine alte, gebrechlich Frau pflegen wollte.
Auch der vierte Fall rund um die sympathischen Halb-Engländerin mit dem klangvollen Doppelkonsonanten im Namen konnte mich wieder überzeugen, denn das weibliche Autorenduo hat sich bei dem Ausflug in den malerischen Landstrich zur Abwechlsung mal an ein heikles Thema der Vergangenheit gewagt und nicht nur auf den Spaßfaktor gesetzt, den wir Pippa-Fans schon oft genießen durften. Dabei kommen die humorvollen Passagen aber keineswegs zu kurz, sie werden nur passend in einen ernsten Hintergrund gebettet, der est ziemlich spät im Krimi angesprochen wird und deshalb auch in meiner Rezension ein Geheimnis bleiben soll.
Als kleine Schwierigkeit habe ich die vielen Nebencharaktere empfunden, die in einem Personenverzeichnis zu Beginn zwar eingeführt werden, aber bei mir dennoch für Verwirrung sorgten, da wirklich Jeder im Dorf zu Wort kommen will und sich damit auf der Verdächtigenliste einige Namen tummeln. Positiver Nebeneffekt ist natürlich, dass wir Leser lange im Dunkeln tappen und auch die schlitzohrige Christabel in ihrem rüstigen Alter reichlich Storchendreck aufwirbelt. Überhaupt ist die sanfte Dame mit dem Bärenwillen der heimliche Star bei „Ins Gras gebissen“, da wirkt selbst die rothaarige Pippa neben ihr an einigen Stellen etwas blass. Aber im weiteren Verlauf der Geschichte balanciert sich das Ungleichgewicht wieder gut aus und am Ende hat man (fast) alle Storchwinkler lieb gewonnen und das unbändige Bedürfnis einen Gartenzwerg zu kaufen und/oder ein Stück Baumkuchen zu essen – solche Bedürfnisse schaffen bei mir immer nur Bücher, die mich auf angenehme Weise berühren, deswegen ist auch der nächste Fall fest eingeplant!
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Pippa Bolles vierter Fall.
Pippa ist Übersetzerin und fängt soeben an, ihre Haushüteragentur zu gründen. Und schon hat sie den ersten Auftrag. Professor "Piep" empfiehlt sie der 100-jährigen Christabel Gerstenknecht als Gesellschafterin. Christabel ist …
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Pippa Bolles vierter Fall.
Pippa ist Übersetzerin und fängt soeben an, ihre Haushüteragentur zu gründen. Und schon hat sie den ersten Auftrag. Professor "Piep" empfiehlt sie der 100-jährigen Christabel Gerstenknecht als Gesellschafterin. Christabel ist Bürgermeisterin und Besitzerin einer Gartenzwergfabrik in der beschaulichen Altmark im Storchendreieck.
Pippa kommt an und landet sofort auf einer Beerdigung, während des Leichenschmauses geschieht der zweite Unfall / Mord. Und schon ist Pippa mitten in den Ermittlungen - teilweise von Christabel gesteuert, aber absolut erwünscht.
Hängen die neuen Fälle mit den beiden alten zusammen? Was gibt es über die Zwangsadoptionen in der früheren DDR zu wissen?
Wieder ein ganz toller Fall. Die Bücher sind flüssig und schnell zu lesen. Die vielen Personen, sind am Buchanfang gut erklärt und nach ein paar Seiten blickt man da perfekt durch.
Ein humoriger Krimi, der wirklich Spaß und Spannung bringt!
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